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Nachstehend, wichtige Brennpunkte in Böblingen, die seit Jahren bzw. Jahrzehnten von der Böblinger Politik nicht gelöst wurden. Teilweise haben sich Bürgerinitiativen oder Interessengemeinschaften gebildet:

mehr zu: BIT Tannenbergmehr zu: Legionellenmehr zu: Friedrich-List-Straße
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Über 30 Anwohner auf dem Tannenberg in Böblingen haben am 25. Februar 2011 die „Bürgerinitiative Tannenberg (BIT) gegründet.
Auslöser ist der Entwurf eines Bebauungsplanes Tannenberg („6. Änderung Bebauungsplan Tannenberg“), den die Stadtverwaltung im Dezember 2010 dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt hatte und der Plan 4 Wochen lang im Januar/Februar öffentlich ausgelegt worden ist.
In dem Anhörungstermin am 14. Februar 2011 hat sich bereits die ganz große Mehrheit der Anwesenden sehr deutlich gegen den Bebauungsplan ausgesprochen.
In den darauffolgenden Tagen haben über 70 Anwohner des Tannenbergs schriftlich gegenüber der Stadtverwaltung ihren Widerspruch erklärt und diesen auch teilweise sehr detailliert begründet. Der Schwerpunkt der Bedenken liegt in der geplanten Umwandlung des reinen Wohngebietes in ein allgemeines Wohngebiet, das erheblich mehr Nutzungsmöglichkeiten bis hin zu gewerblichen Aktivitäten zulässt, und in der Ablehnung einer mehrgeschossigen Bebauung mit bis zu 4 m höheren Gebäuden. Letzteres würde u.a. den benachbarten Grundstücken Licht/Sonne nehmen, einen Zuwachs an Verkehr und Lärm und eine Abnahme an Parkmöglichkeiten bedeuten, und schließlich auch in einem bestimmten Bereich zu Problemen bei einem Brand für Feuerwehr-Löschfahrzeuge führen.
Etwa eine Woche nach dem Anhörungstermin vom 14.2.2011 hatte dann einer der betroffenen Anwohner seitens der Stadtverwaltung auf Nachfrage die Information erhalten, das Bebauungsplan-Verfahren werde „ganz normal weitergeführt“. Daraufhin haben sich die Anwohner veranlasst gesehen, ihre Interessen künftig noch deutlicher in Form einer Interessengemeinschaft unter dem Namen „Bürgerinitiative Tannenberg (BIT) zu artikulieren. Der Verwaltung solle allerdings erst Gelegenheit gegeben werden, die weitere Vorgehensweise zu überdenken und den Bebauungsplan-Entwurf ggf. zurück zuziehen oder zumindest abzuändern, bevor größere öffentlichkeitswirksame Aktionen durchgeführt würden ...

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Der Amtsleiter des Schul- und Sportamtes von Böblingen, Josef Fischer sagt: "Wenn wir über die Prioritäten bei den städtischen Gebäudesanierungen sprechen, müssen wir das Thema Murkenbachhalle ganz vorne mitdiskutieren. Das Problem mit den Duschen ist hier bei Weitem nicht das einzige"

… darüber hinaus ist in der Sindelfinger/Böblinger Zeitung (SZ/BZ) zu lesen:

"Fußball: Heute zweiter Vorrunden-Spieltag beim Hallenturnier der SVB / Duschen fallen aus. Wegen Legionellen auf dem Trockenen.

02.01.2012 - Von Thomas Oberdorfer und Steffen Müller

... Eine unangenehme Überraschung erlebten die Organisatoren um SVB-Abteilungsleiter Toni Tridico am Freitag bereits vor Turnierbeginn. Wegen Legionellenbefalls mussten die Duschen in der Murkenbachhalle 1 trocken bleiben.

Die Stadtverwaltung hatte noch versucht, die Duschanlage desinfizieren zu lassen, doch wegen der Ferien war keine der Spezialfirmen in der Lage, sich des Problems anzunehmen. An dem Zustand wird sich auch an den verbleibenden zwei Turniertagen nichts ändern, die Spieler müssen nebenan in Halle II duschen. Ein Grund für den Befall mit den Bakterien ist der schlechte Zustand der 40 Jahre alten Halle: „Wenn wir über die Prioritäten bei den städtischen Gebäudesanierungen sprechen, müssen wir das Thema Murkenbachhalle ganz vorne mitdiskutieren. Das Problem mit den Duschen ist hier bei Weitem nicht das einzige“, sagt Böblingens Schul- und Sportamtsleiter Josef Fischer".

Es ist nicht das erste Mal, dass Duschen in öffentlichen Einrichtungen der Stadt Böblingen hygienische Probleme haben. Erst 2010 waren SVB-Abteilungsleiter Toni Tridico und sein Team die Betroffenen, als man Legionellen in den Duschen des Stadions am Silberweg fand, kurz vor den württembergischen Meisterschaften. Legionellen verursachen die Leginärskrankheit (siehe Wikipedia), was ernst zu nehmen ist und nicht gesundheitlich unterschätzt werden darf.

Es darf einfach nicht sein, dass die Stadtverwaltung das Thema Legionellen scheinbar verharmlost und damit zum wiederholten Mal, möglicherweise leichtfertig die Gesundheit unserer Kinder und Sportler auf's Spiel setzt! Deshalb fordert CDU Stadträtin Daniela Braun Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger auf zu handeln. Frau Kraayvanger als Gesamtverantwortliche für das Gebäudemanagement und damit auch verantwortlich für alle Duschen in den öffentlichen Einrichtungen der Stadt Böblingen, muss schnell etwas veranlassen, damit sich keine weiteren Wiederholungen ereignen. Dem Substanzverfall und den damit verbundenen Gesundheitsrisiken - zumindest in den am stärksten betroffenen Böblinger Gebäude und Einrichtungen - gehört gegengesteuert.

Zum Artikel in der Kreiszeitung Böblinger Bote

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Blech an Blech schieben sich die Autos der untergehenden Sonne entgegen, einig in ihrem Drang, irgendwie durch die Stadt zu kommen. Ein Unterfangen, das so kurz nach halb fünf spätestens nach der Hälfte der Liststraße endet.

Dort lebt Alfred Lebsanft. Seit vielen Jahren ist der Schreiner einer, der sich mit dem Dauerstau an seinem Wohnort nicht mehr abfinden möchte. Rathaus, Politiker, Verkehrsverantwortliche – alle kennen den Mann und das Anliegen seiner Nachbarn, die sich vor vielen Jahren in der "Interessengemeinschaft Liststraße" zusammengefunden haben: Der Verkehr muss raus aus unserer Straße. Warum das nicht funktioniert, erklärt Gattin Helga, während sie aus der Thermoskanne Kaffee nachschenkt: „Das Schlimmste", weiß sie, „sind die Navis".

In der Tat: Als eine junge Dame die Scheibe an ihrem Auto herunterlässt, um dankbar nach einem Täfelchen Schokolade zu greifen, wird der Blick frei auf ihren Verkehrsberater im Cockpit. Nach 400 Metern halb links, zeigt der Pfeil auf dem Navigationsgerät. Klare Botschaft: Mitten durch die Stadt, statt außen rum. „Wie soll man das wissen, wenn man nicht von hier ist", kommt es entschuldigend aus dem Wageninnern. Alfred Lebsanft verabschiedet sich freundlich von der Transit-Reisenden mit Münchner Kennzeichen.

Wer in dieser Straße landet ist selten aus dieser Stadt. RW, TÜ, HN, WN, RT, NU, LB steht auf den Fahrzeugschildern. Das Böblinger Kennzeichen prangt höchstens an jedem fünften, sechsten Auto. Nur wer sich nicht auskennt, gerät in die Liststraßen-Falle ...

zietiert aus der Kreiszeitung Böblinger Bote vom 02.11.2011.

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© Daniela Braun

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