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Nachstehend, wichtige Brennpunkte in Böblingen, die seit Jahren bzw. Jahrzehnten von der Böblinger Politik nicht gelöst wurden. Teilweise haben sich Bürgerinitiativen oder Interessengemeinschaften gebildet:

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Analog zu Staufen berichteten die Medien Anfang September von 40 Häusern in Böblingen, die ebenfalls auffällige Schadensbilder durch Erdhebungen zeigen. Das Landratsamt ist sich nach Aussage einiger Medien noch nicht hundert Prozent sicher, dass die Schäden durch die Erdwärmebohrungen verursacht wurden. Die Vermutung liegt aber nahe. Als sicher scheint zu gelten, dass in Böblingen die gleiche Bohrfirma wie in Renningen und Leonberg gebohrt hat. In Renningen und Leonberg gab es nach der Durchführung der Bohrungen ebenfalls größere Gebäudeschäden. Wie man der Presse entnehmen kann, scheint es zumindest in Leonberg zwischenzeitlich nachgewiesen zu sein, dass die Gebäudeschäden in direktem Zusammenhang mit den dort durchgeführten Erdwärmebohrungen stehen.

Obwohl dem Landratsamt laut Medienberichten schon seit 2010 die ersten Fälle in Böblingen bekannt waren, ging man erst jetzt an die Öffentlichkeit, um die Bürger nicht unnötig zu beunruhigen. Eine frühzeitige Informationspolitik wäre meiner Meinung nach zielführender gewesen, denn so mancher Bürger konnte sich bisher nicht erklären wie die urplötzlichen Schäden an seinem Gebäude entstanden sind. Vor den Bohrungen war über Jahrzehnte hinweg Ruhe in den betroffenen Wohngebieten. Geraume Zeit nach den Bohrungen waren zunächst kleine und unscheinbare Risse und Schäden festzustellen, die dann über die Zeit zunehmend größer und offensichtlicher wurden. Viele Betroffene nahmen deshalb aus Unwissenheit erste Renovierungsarbeiten vor. Vergebens, denn die Schäden und Risse traten nach kurzer Zeit wieder auf. Die Erde hebt und bewegt sich in den betroffenen Wohngebieten weiter und die Schadensbilder schreiten fort.

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Macht hochpreisiges Bauen für einen kleinen Teil der Bevölkerung Sinn, wenn die bestehenden Gebäude und Straßen aus Geldmangel nicht saniert werden können?

Der Druck auf das Baudezernat steigt. Immer mehr Stadträtinnen und Stadträte beziehen öffentlich Stellung zum Sanierungsstau in Böblingen. Dabei geht es nicht nur um die Sanierung von Toiletten und sanitären Einrichtungen an öffentlichen Schulen, sondern auch um marode öffentliche Gebäude, marode Straßen, fehlende Radwege sowie unrealistische Haushaltsansätze seitens der Verwaltung.

Hieß es früher im Baudezernat, man habe für die Sanierungen kein Geld und konzentrierte sich lieber auf so kostspielige Projekte wie den Treff am See, so fehlen zwischenzeitlich nach Angabe des Baudezernates die Ressourcen. Von einer langfristiger Sanierungsplanung des Baudezernats ist wenig festzustellen, geschweige denn von deren Umsetzung. Die unzulängliche Planung und damit verbundene Umsetzung scheint auch der Grund dafür zu sein, weshalb sich erneut mehrere Stadträtinnen und Stadträte zu Wort melden. Die Stimmen im Amtsblatt unter der Rubrik "Meinungen aus den Fraktionen" zwischen 2010 und 2013 sind nachstehend aufgeführt:

03.05.2013 - Hans Ambros (SPD)
03.05.2013 - Peter Kirn (FDP)         
03.05.2013 - Sven Reisch (Grüne)          
05.04.2013 - Reinhard Siekemeier (FDP)
05.11.2010 - Peter Grotz (CDU)
05.11.2010 - D. Wengenroth (Freie Wähler)
05.11.2010 - Hans Ambros (SPD)
01.10.2010 - Peter Kirn (FDP)
01.10.2010 - Daniela Braun (CDU)
02.07.2010 - Heidrun Zweygart (FDP)

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Seit fast 20 Jahren liegt das Projekt Pestalozzi Markt in den Schubladen des Baudezernates von Böblingen. Im Sinne einer Wohlfühlstadt, von der das Baudezernat immer wieder gerne spricht, sollte das Projekt wiederholt in Angriff genommen werden - aber es ist nie etwas passiert. Die Realisierung des Projektes scheint wiederholt an sogenannten "Leuchturmprojekten" des Baudezernates gescheitert zu sein, da diese den Haushalt unverhältnismäßig belastet haben. Letztes Beispiel sind die Mehrkosten beim Treff am See. Damit sich am Zustand des Pestalozzi Marktes dennoch etwas ändert, stellte die FDP Fraktion, im Gemeinderat der Stadt Böblingen, den Antrag, endlich am Pestalozzi Markt etwas zu tun. Aktuelle Überlegungen zum Schloßbergring stellte die FDP bereits im Mai der Öffentlichkeit vor, konkret durch den Fraktionsvorsitzenden Helmut Kurtz im Amtsblatt vom 06.05.2011 und vertiefte die Überlegungen zum Pestalozzi Martkt zusammen mit dem Büro des Böblinger Architekten Eckart Hörmann.

Dezernatsleiterin und Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger - auf dem Foto mit rotem Megaphon - griff diesen Antrag und die Ideen der FDP auf, und erläuterte dem Gemeinderat, im Rahmen einer Baustellenrundfahrt am 21.09.2011, ihre eigenen Überlegungen, direkt vor Ort. Jetzt bleibt abzuwarten, ob diesen Worten auch Taten folgen! Natürlich sind die städtischen Kassen wie immer fast leer. Um ein erstes positives Signal des städtischen Handlungswillen zu sehen, wird von interessierten Böblinger Bürgern erwartet, dass das Baudezernat bei seinen zukünftigen "Leuchturmprojekten" (z.B. Hallenbadanbau oder Kreisverkehr an der Talstraße / Brumme-Allee) sparsamer haushalten wird und von dem eingesparten Geld das verfallene und leerstehende, städtische Gebäude in der Poststraße 46/1 zügig abreißt, das am Rande des Pestalozzi Marktes steht und den direkten Durchgang vom Schlossbergring zum Pestalozzi Markt versperrt. In dem Gebäude war früher die FDP-Geschäftstelle untergebracht. Nächstes Jahr, also 2012, wäre ein Ziel für den Abriss dieses maroden Gebäudes sowie für eine detaillierte Planung zur Umgestaltung des Pestalozzi Marktes. Die Realisierung und Umgestaltung des Pestalozzi Marktes könnte dann 2013 in Angriff genommen werden. Stadträtinnen und Stadträte aus der CDU aber auch bei den Freien Wählern unterstützen den Antrag der FDP.

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© Daniela Braun

Themenblock: Brennpunkte in Böblingen

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