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CDU Stadträtin Daniela Braun unterstützt den FDP-Antrag zum Projekt und die Aufwertung des Pestalozzi Markt (21.09.2011)

Seit fast 20 Jahren liegt das Projekt Pestalozzi Markt in den Schubladen des Baudezernates von Böblingen. Im Sinne einer Wohlfühlstadt, von der das Baudezernat immer wieder gerne spricht, sollte das Projekt wiederholt in Angriff genommen werden, aber es ist nie etwas passiert. Die Realisierung des Projektes scheint wiederholt an sogenannten "Leuchturmprojekten" des Baudezernates gescheitert zu sein, da diese den Haushalt unverhältnismäßig belastet haben. Letztes Beispiel sind die Mehrkosten beim Treff am See. Damit sich am Zustand des Pestalozzi Marktes dennoch etwas ändert, stellte die FDP Fraktion, im Gemeinderat der Stadt Böblingen, den Antrag, endlich am Pestalozzi Markt etwas zu tun. Aktuelle Überlegungen zum Schloßbergring stellte die FDP bereits im Mai der Öffentlichkeit vor, konkret durch den Fraktionsvorsitzenden Helmut Kurtz im Amtsblatt vom 06.05.2011 und vertiefte die Überlegungen zum Pestalozzi Martkt zusammen mit dem Büro des Böblinger Architekten Eckart Hörmann.

Dezernatsleiterin und Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger - auf dem Foto mit rotem Megaphon - griff diesen Antrag und die Ideen der FDP auf, und erläuterte dem Gemeinderat, im Rahmen einer Baustellenrundfahrt am 21.09.2011, ihre eigenen Überlegungen, direkt vor Ort. Jetzt bleibt abzuwarten, ob diesen Worten auch Taten folgen! Natürlich sind die städtischen Kassen wie immer fast leer. Um ein erstes positives Signal des städtischen Handlungswillen zu sehen, wird von interessierten Böblinger Bürgern erwartet, dass das Baudezernat bei seinen zukünftigen "Leuchturmprojekten" (z.B. Hallenbadanbau oder Kreisverkehr an der Talstraße / Brumme-Allee) sparsamer haushalten wird und von dem eingesparten Geld das verfallene und leerstehende, städtische Gebäude in der Poststraße 46/1 zügig abreißt, das am Rande des Pestalozzi Marktes steht und den direkten Durchgang vom Schlossbergring zum Pestalozzi Markt versperrt. In dem Gebäude war früher die FDP-Geschäftstelle untergebracht. Nächstes Jahr, also 2012, wäre ein Ziel für den Abriss dieses maroden Gebäudes sowie für eine detaillierte Planung zur Umgestaltung des Pestalozzi Marktes. Die Realisierung und Umgestaltung des Pestalozzi Marktes könnte dann 2013 in Angriff genommen werden. Stadträtinnen und Stadträte aus der CDU aber auch bei den Freien Wählern unterstützen den Antrag der FDP.

Nachfolgend ein paar Fotos zu dem städtischen Gebäude in der Poststraße 46/1, damit Sie sich ein besseres Bild von dem machen können, um was es geht. Die Fotos können alle durch Anklicken vergrößert werden:

Der Lageplan kann ebenfalls durch Anklicken vergrößert werden.

Der Blick vom Schlossbergring auf Höhe bzw. zwischen der Poststraße 44 und 46 ...... zeigt: Das herunter gekommene, unvermietbare Gebäude der Stadt Böblingen, in der Poststraße 46/1.
"Lauschige" Parkbänke mit Brunnenkulisse auf dem Pestalozzi-Markt, kombiniert mit Parkplätzen und Müll-Containern, zeugen nicht gerade von Aufenthaltsqualität und laden vermutlich auch nicht zum Verweilen in einer Wohlfühlstadt ein. Im Hintergrund ...... wiederum das städtische Gebäude Postraße 46/1, über den Zaun hinweg fotografiert. Hinter dem Gebäude kommt der Durchgang zur Poststraße (siehe Lageplan).

Von der Pestalozzistraße blickt man auf eine Wand des städtischen Gebäudes Poststraße 46/1, das wie ein Fremdkörper im Raum zwischen den Häuserfassaden und dem Grün des Pestalozzi-Marktes wirkt.

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CDU Stadträtin Daniela Braun zum Schlossbergring und Pestalozzi-Markt im Amtsblatt vom 04.11.2011

Nachdem in den letzten Jahren der Entwicklungsschwerpunkt in der Unterstadt lag, soll jetzt ein Prozess für die Entwicklungsmöglichkeiten des Schlossbergrings eingeleitet werden. Die Grundlagenermittlung ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Dabei sollen auch an den Schlossbergring angrenzende Bereiche berücksichtigt werden. Mit Aufwertung des Künstlerviertels und dem angrenzenden Pestalozzi-Marktes kann dieser Bereich einer verbesserten Nutzung zugeführt werden. Es wird diesbezüglich auf den von der FDP, mit dem Böblinger Architekten Eckart Hörmann, gemachten Entwurfsvorschlag hingewiesen. Im Zusammenhang mit dem Pestalozzi-Markt gab es darüber hinaus Kritik am Baudezernat, wegen des maroden Zustandes des städtischen Gebäudes mit der Hausnummer Poststraße 46/1, das zum Pestalozzi-Markt ausgerichtet ist. Darüber hinaus könnte mit dem Abriss des Gebäudes ein direkter Durchgang zum Schlossbergring ermöglicht werden. In dieser Angelegenheit wird von der FDP ein Haushaltsantrag formuliert werden, der aus meiner Sicht unterstützenswert ist. (Amtsblatt 04.11.2011)

Zum Thema schreibt auch die FDP vertreten durch Helmut Kurtz:

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Pestalozzi-Matkt und Künstlerviertel werden durch den Abriß von Poststraße 46/1 aufgewertet (14.12.2011)

Der Gemeinderat von Böblingen hat am 14.12.2011 den Haushalt für 2012 beschlossen. In diesen wurden 25.000 € für den Abriß des maroden Gebäudes in der Poststraße 46/1 aufgenommen. Nach dem Abriß des Gebäudes im Jahr 2012 wird ein Durchgang vom Schlossbergring direkt zum Pestalozzi-Markt möglich sein, was diesen und das Künstlerviertel aufwertet. Auf nebenstehenden Lageplänen ist die Vorher-/Nachher-Situation dargestellt. Die Lagepläne können durch Anklicken vergrößert werden.

Um das Projekt städtebaulich "rund" zu machen, kann nun ebenfalls in 2012 mit der Planung für die nächste Stufe zur Aufwertung des Pestalozzi-Marktes und des Künstlerviertels begonnen werden, damit das Projekt dann 2013 im Rahmen der Schlossberg-Profilierung abgeschlossen werden kann.

Wie man hört will auch der Eigentümer des Ristorante Da Alfredo einen größeren Betrag investieren, um das Ristorante im Außenbereich aufzuwerten. Er muss sich nur noch mit der Stadtverwaltung zu den Umgestaltungsmöglichkeiten einig werden. Insofern kann man sagen: Zwischenzeitlich tut sich etwas - am Pestalozzi-Markt und im Künstlerviertel.

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© Daniela Braun

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