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Wiederholt Legionellenproblem in städtischen Einrichtungen : Es müssen endlich nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden!(08.02.2012)

Leserbrief von CDU Stadträtin Daniela Braun, Böblingen: "Wie in der KREISZEITUNG, aber auch im Amtsblattartikel vom 3. Januar 2012 von FDP-Stadträtin Heidrun Zweygart zu lesen war, gab es im Dezember 2011 erneut Legionellenprobleme, von denen ein Fußballturnier am Murkenbach-Schulzentrum betroffen war. Die Duschen mussten aus gesundheitlichen Gründen gesperrt werden. Was die Dringlichkeit und Terminsituation zur Behebung des Problems anbelangt, weisen  Böblinger Handwerker die allgemeine Feststellung des Baudezernates zurück, man hätte in den Weihnachtsferien so kurzfristig keine Handwerker mehr bekommen können.

Meiner Meinung nach reicht die regelmäßige Kontrolle der Duschen in städtischen Sportanlagen nicht aus. Es ist nicht das erste Mal, dass Duschen in Böblinger Einrichtungen aus gesundheitlichen Gründen geschlossen werden mussten. Vom Baudezernat um Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger sollten – und das nicht nur meiner Meinung nach – endlich nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden, um dem wiederholten Legionellenbefall entgegenzuwirken.

Heidrun Zweygart weist bereits im Amtsblatt auf den Bedarf einer nachhaltigen Lösung hin! Eine zukünftiger Ansatz könnte zum Beispiel der Einbau von Legionellenfiltern sein. Interimslösungen, wie vor dem Duschbeginn längere Zeit das heiße Wasser laufen zu lassen, sind Energie- und Wasserverschwendung!"

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Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger ist gefragt ! (02.01.2012)

Der Amtsleiter des Schul- und Sportamtes von Böblingen, Josef Fischer sagt: "Wenn wir über die Prioritäten bei den städtischen Gebäudesanierungen sprechen, müssen wir das Thema Murkenbachhalle ganz vorne mitdiskutieren. Das Problem mit den Duschen ist hier bei Weitem nicht das einzige"

… darüber hinaus ist in der Sindelfinger/Böblinger Zeitung (SZ/BZ) zu lesen:

"Fußball: Heute zweiter Vorrunden-Spieltag beim Hallenturnier der SVB / Duschen fallen aus. Wegen Legionellen auf dem Trockenen.

02.01.2012 - Von Thomas Oberdorfer und Steffen Müller

... Eine unangenehme Überraschung erlebten die Organisatoren um SVB-Abteilungsleiter Toni Tridico am Freitag bereits vor Turnierbeginn. Wegen Legionellenbefalls mussten die Duschen in der Murkenbachhalle 1 trocken bleiben.

Die Stadtverwaltung hatte noch versucht, die Duschanlage desinfizieren zu lassen, doch wegen der Ferien war keine der Spezialfirmen in der Lage, sich des Problems anzunehmen. An dem Zustand wird sich auch an den verbleibenden zwei Turniertagen nichts ändern, die Spieler müssen nebenan in Halle II duschen. Ein Grund für den Befall mit den Bakterien ist der schlechte Zustand der 40 Jahre alten Halle: „Wenn wir über die Prioritäten bei den städtischen Gebäudesanierungen sprechen, müssen wir das Thema Murkenbachhalle ganz vorne mitdiskutieren. Das Problem mit den Duschen ist hier bei Weitem nicht das einzige“, sagt Böblingens Schul- und Sportamtsleiter Josef Fischer".

Es ist nicht das erste Mal, dass Duschen in öffentlichen Einrichtungen der Stadt Böblingen hygienische Probleme haben. Erst 2010 waren SVB-Abteilungsleiter Toni Tridico und sein Team die Betroffenen, als man Legionellen in den Duschen des Stadions am Silberweg fand, kurz vor den württembergischen Meisterschaften. Legionellen verursachen die Leginärskrankheit (siehe Wikipedia), was ernst zu nehmen ist und gesundheitlich nicht unterschätzt werden sollte.

Es darf einfach nicht sein, dass die Stadtverwaltung das Thema Legionellen scheinbar verharmlost und damit zum wiederholten Mal, möglicherweise leichtfertig die Gesundheit unserer Kinder und Sportler auf's Spiel setzt! Deshalb fordert CDU Stadträtin Daniela Braun Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger auf zu handeln. Frau Kraayvanger als Gesamtverantwortliche für das Gebäudemanagement und damit auch verantwortlich für alle Duschen in den öffentlichen Einrichtungen der Stadt Böblingen, muss schnell etwas veranlassen, damit sich keine weiteren Wiederholungen ereignen. Dem Substanzverfall und den damit verbundenen Gesundheitsrisiken - zumindest in den am stärksten betroffenen Böblinger Gebäude und Einrichtungen - gehört gegengesteuert.

Zum Artikel in der Kreiszeitung Böblinger Bote



Mehr unter der Rubrik: Brennpunkt Murkenbach-Turnhallen

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Da geht mir doch der Hut hoch - Leserbrief in der Sindenfinger/Böblinger Zeitung (21.12.2011)

Sehr geehrter Herr Juchardt,

ich kann Sie beruhigen und Ihnen mitteilen, dass ich, wie die meisten Gemeinderäte in Böblingen, die Belange aller Bürger berücksichtige, zumindest soweit sie mir bekannt sind. Dazu gehören natürlich auch die Bürger im Unteren Lauch bzw. der Fichtestraße, in der Sie wohnen. Vor den Karren spannen lässt sich - glaube ich - keiner von uns Stadträtinnen und Stadträten, wie Sie in Ihrem nebenstehenden Leserbrief schreiben. Wir sind unserem Gewissen verpflichtet und dienen den Bürgern und unseren Wählern, indem wir deren Interessen gegenüber der Stadtverwaltung vertreten und auch durchsetzen. Wir leben in einer Demokratie, in der es nach dem Mehrheitsprinzip auch nichts nutzen würde, wenn sich einzelne Stadträte vor den Karren spannen lassen würden.

Ich für meinen Teil formuliere meine Ansichten unter anderem hier auf meiner Homepage und mache dadurch aktive Politik, in der Hoffnung die Diskussion anzuregen, was mir in Ihrem Fall scheinbar auch gelungen ist.

Ein wenig provokant war er schon, Ihr Leserbrief, aber er hat mich trotzdem gefreut. Wir haben ein Problem hier in Böblingen mit dem Durchgangsverkehr. Sie sprechen die Liststraße an! Früher war die Liststraße eine Sackgasse und endete beim Einkaufszentrum. Böblinger die nicht erst seit ein paar Jahren hier wohnen, werden es noch wissen. Nach dem Bau des Einkaufszentrums wurde die Liststraße zur Durchgangsstraße und ein paar Jahre später wurde die parallel verlaufende Landhausstraße im oberen Bereich für den Durchgangsverkehr gesperrt – zu Lasten den Liststraße. Nicht zu vergessen ist die Galgenbergstraße, in der Ex-Oberbürgermeister Vogelgsang wohnt. Sie wurde irgendwann einmal zur Anliegerstraße gemacht. Konnte sich der Verkehr in früheren Zeiten, als er noch nicht so stark war, auf vier Straßen verteilen, nämlich die Stuttgarter-, die List-, die Landhaus- und die Galgenbergstraße, so sind heute nur noch zwei Straßen dafür übrig geblieben, nämlich die Stuttgarter- und die Liststraße. Da fragt sich der eine oder andere Bürger schon, (insbesondere aber die Betroffenen) ob die Stadt Böblingen ein Verkehrskonzept hat. Immer weniger Durchgangsstraßen bei immer weiter steigendem Verkehr, das scheint nicht ganz logisch zu sein. Eine Lösung steht aus. Diese sollte aber nicht erst in vielen Jahren kommen, wenn die Querspange vielleicht einmal fertig ist - sondern schnell. Sprechen Sie doch einmal mit den Anwohnern der Liststraße. Die fühlen sich geplagt, von Lärm und Abgas und dabei geht es mit Sicherheit nicht nur um subjektives Empfinden oder den Egoismus Einzelner.

Ich werde mich weiterhin für die Liststraße einsetzen. Die Lösung ist aus meiner Sicht offen und muss von der Stadtverwaltung kommen. Sie, sehr geehrter Herr Juchardt können mich aber gerne einmal anrufen und ich versichere Ihnen, dass mich die Probleme im Unteren Lauch bzw. der Fichtestraße genauso interessieren, wie die in der Liststraße.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Braun – CDU Stadträtin



... mehr unter Brennpunkt Liststraße

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Demokratieverständnis statt partei-politischer Taktiererei -
Der Haushalt ist Ausdruck des politischen Willens (20.12.2011)

Der städtische Haushalt der Stadt Böblingen wurde am 14.12.2011 mit großer Mehrheit vom Gemeinderat verabschiedet.  Getragen wurde er von den Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion der Freien Wähler und der FDP-Fraktion. Nur eine Minderheit aus SPD und Grünen stimmte gegen die Verabschiedung des Haushalts. Ob die Ablehnung durch die SPD und die Grünen auch deren politischem Willen entsprach oder nur partei-politische Taktiererei war, das möge jeder für sich selbst entscheiden.

Nebenstehend finden Sie eine Stellungnahme im Amtsblatt von Oberbürgermeister Wolfgang Lützner. (Die Stellungnahme kann durch Anklicken der Grafik als PDF herunter geladen werden)

Weiter Stellungnahmen von den Fraktionsvorsitzenden aller Fraktionen finden Sie auf der Homepage der Stadt Böblingen.

Die Haushaltsrede von Peter Grotz, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, können Sie gleich hier nachlesen:
 
"Prioritäten setzen und nachhaltig investieren
Stellungnahme zum Entwurf des Haushalts 2012
von Peter Grotz Vorsitzender der CDU-Fraktion 
im Gemeinderat Böblingen


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,
sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine sehr geehrten Damen und Herren !

„Prüfet alles, das Gute behaltet!“        ... weiter

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Haushalt 2012: Pestalozzi-Matkt und Künstlerviertel werden durch den Abriß von Poststraße 46/1 aufgewertet (14.12.2011)

Der Gemeinderat von Böblingen hat am 14.12.2011 den Haushalt für 2012 beschlossen. In diesen wurden 25.000 € für den Abriß des maroden Gebäudes in Poststraße 46/1 aufgenommen. Nach dem Abriß des Gebäudes im Jahr 2012 wird ein Durchgang vom Schlossbergring direkt zum Pestalozzi-Markt möglich sein, was diesen und das Künstlerviertel aufwertet. Auf nebenstehenden Lageplänen ist die Vorher-/Nachher-Situation dargestellt. Die Lagepläne können durch Anklicken vergrößert werden.

Um das Projekt städtebaulich "rund" zu machen, kann nun ebenfalls in 2012 mit der Planung für die nächste Stufe zur Aufwertung des Pestalozzi-Marktes und des Künstlerviertels begonnen werden, damit das Projekt dann 2013 im Rahmen der Schlossberg-Profilierung abgeschlossen werden kann.

Wie man hört will auch der Eigentümer des Ristorante Da Alfredo einen größeren Betrag investieren, um das Ristorante im Außenbereich aufzuwerten. Er muss sich nur noch mit der Stadtverwaltung zu den Umgestaltungsmöglichkeiten einig werden. Insofern kann man sagen: Zwischenzeitlich tut sich etwas - am Pestalozzi-Markt und im Künstlerviertel. Erfreulich ist auch, dass Alfredo Croce mit seinem Ristorante Da Alfredo im Gastroführer „Stuttgart geht aus“ als eines der besten Lokale in Böblingen genannt wird. Darüber hinaus haben Alfredo Croce und sein Ristorante der Stadt Böblingen über 20 Jahre die Treue gehalten - und das, obwohl es Alfredo besonders geschmerzt haben musste, als die Sporthalle abgerissen wurde. Lesen Sie über Da Alfredo und die Verbindung zur Sporthalle im nachstehenden Beitrag „Stuttgart geht aus …“. Mehr zur Situation am Pestalozzi-Markt finden Sie unter: Brennpunkt Pestalozzi-Markt.

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Stuttgart geht aus ... wie wird Böblingen dabei gesehen??? (13.12.2011)

Daniela Braun: "Heute habe ich mir den großen Gastroführer für die Region gekauft. Besonders interessant ist für mich, was es über Böblingen zu lesen gibt. Frisch getestet: Die 2.000 besten ... Es sind gute Böblinger Restaurants genannt aber auch solche, die von sich selbst meinen gut zu sein. Gerade für uns Stadträte ist das Werk eine interessante Lektüre und lesenswert. Schließlich müssen wir entscheiden, wo sich Böblingen städtebaulich hin entwickelt und wo es etwas zu fördern gibt. Es ist dabei sehr interessant zu lesen, wie unsere Einrichtungen von Außenstehenden wahrgenommen werden. Zur Verdeutlichung will ich zwei Beispiele aus dem Werk zitieren:

„Wetten dass … es schmeckt?

DA ALFREDO

Wenn sich Gäste im Ristorante Da Alfredo im Böblinger Künstlerviertel für kleine Jungs oder Mädchen verabschieden und nicht gleich wieder zurück bei Tisch sind, dann muss nicht gleich eine Vermisstenanzeige aufgegeben werden. Eher dürfte auf dem Weg zum stillen Örtchen die Fotogalerie illusterer Promigäste zum eingehenden Studium eingeladen haben.

Roland Emmerich hat hier schon gespeist, Frank Elstner und Thomas Gottschalk, zu Zeiten, als in der mittlerweile abgerissenen Sporthalle noch „Wetten dass …?“ aufgezeichnet wurde. Die Stars kamen und gingen, Meister Da Alfredo blieb – und wir, die wir schon vor zwei Dekaden hier einkehrten, sind uns sicher: Wetten dass … es (wieder) schmeckt?!

Dass das seit Beginn an unter gleicher Führung bestehende Lokal schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, fällt in Bezug auf das Mobiliar zwar auf, an Charm hat die leicht rustikale Einrichtung jedoch nicht verloren. Als Appetitanreger gibt es flambierte Jakobsmuscheln in einer cremigen Tomaten-Shrimps-Sauce (€ 10,50) sowie Spagetti alla puttanesca (€ 5,50). Den Hauptgang bestreiten Lammkoteletts mit Rosmarin (€ 17,50) und Scaloppina al Limone (€ 17,50), beide jeweils mit Kartoffeln und Spinat serviert. Die Gerichte sind liebevoll auf dem Teller platziert, knusprig und zart das Lamm, wie erhofft cremig-säuerlich die Kalbsmedaillons. Und sie sind gut wie einst, als im Künstlerviertel noch der Bär steppte. Die Böblinger Gastro- und Barmeile mag spürbar ruhiger geworden sein, mit Da Alfredo aber verfügt sie über einen Klassiker für Genießer."

"Da wo der Blubber fehlt

LAGO

Das Lago beschreibt sich selbst als "da wo Böblingen am schönsten is(s)t". Erfreut darüber, dass ein Restaurant selbstsicher ein "da wo" auf seinen Flyer hat drucken lassen, betreten wir das zwischen den beiden Böblinger Stadtseen gelegen Restaurant, das seinen Gästen in braun-weißem Chic eine Küche mit überwiegend mediteranen Speisen anbietet.

Vorab bestellen wir zwei Gläser des Schmücker Saveur rosé (€ 4,50) stellen jedoch nach dem ersten Nippen am rosa Blubberwasser fest, dass es der Blubber nicht an unseren Tisch geschafft hat. Lernfähig wie wir sind, bestellen wir zum Essen einen Spätburgunder (€ 3,85), da wo sowieso kein Blubber drin sein muss. Mittlerweile macht sich mein Gegenüber über einen kleinen Salatteller (€ 4,50) her, der durch sein einfallsloses Arrangement und die Geschmacksarmut seiner Zutaten dem Spätburgunder erst einmal keine Konkurrenz macht. Es folgen ein Gemüseomlette (€ 8,95) sowie schwarze Bandnudeln mit Jakobsmuscheln (€ 11,70). Das Omlette ist eher fade, dennoch verschmäht mein Gegenüber die Meerrettich-Majo-Soße, die am äußersten Tellerrand hockt und sich allein ob ihrer Existenz schämen sollte. Gut gelungen sind dagegen die Bandnudeln mit Jakobsmuscheln, die innen glasig und außen kross die perfekte Konsistenz haben.

Alles in allem ist das Lago vielleicht der Ort, wo Böblingen am schönsten ist, aber wohl nicht der, wo man am besten isst."

Damit Stuttgart und die Region wissen, wo man in Böblinger hingehen kann, sind weitere Böblinger Lokale und Restaurants beschrieben, wie Brauhaus am Biergarten, Cafe Bar, Café Schilling, Da Alfredo, Da Signora, Freiraum, Grüner Turm, Heiling's, Lago, Magellan, Platzhirsch, Sanviva, Seegärtle, Zum Reussenstein und Zwinger. Ich kann mich nur wiederholen: "Eine sehr interessante Lektüre!"

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Christine Kraayvanger, BöblingenDie Anwohner vom Tannenberg verstehen die Politiker am Böblinger Rathaus nicht mehr (07.12.2011)

Wenn Böblinger Bürger die Politiker am Rathaus nicht mehr verstehen und das Gefühl haben, dass die Böblinger Politik nur noch Selbstzweck ist und nicht mehr dem Wohle der betroffenen Bürger dient, dann ist Bürgerbeteiligung angesagt. Diese Bürgerbeteiligung hat die Stadtverwaltung zumindest mit einem Termin am 23.01.2012 in Aussicht gestellt. Trotzdem ist die Unruhe am Tannenberg groß und das Vertrauen zum Baudezernat gering.

Wäre es nicht an der Zeit, dass sich endlich die gesamtverantwortliche Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger zum Thema äußert, damit die Anwohner vom Tannenberg wissen wie die höchste Stelle am Baudezernat zur 6. Bebbauungsplanänderung denkt und wie sie sich positioniert? Es kann doch nicht sein, dass man für jedes bauliche Thema Oberbürgermeister Wolfgang Lützner braucht. Nachstehende Leserbriefe die in der Kreiszeitung Böblinger Bote veröffentlicht wurden, geben Baubürgermeisterin Kraayvanger einen Anhalt dafür, was am Tannenberg von ihr und ihrer Politik erwartet wird.

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Leserbrief vom 03.12.2011Leserbrief vom 06.12.2011Leserbrief vom 06.12.2011
Wo ist der ergebnisoffene Dialog mit den Tannenberg-Anwohnern?

Zum Artikel "Schaugerüst und Dialog mit den Anwohnern" vom 1. Dezember.

In dem Artikel heißt es, "die Stadt hält im Grundsatz an der Bebauungsplanänderung auf dem Tannenberg fest". Sehr geehrter Oberbürgermeister Lützner, wo ist denn da der versprochene ergebnisoffene Dialog, wenn schon jetzt vor der Begehung und dem Dialog am 23. Januar die Verwaltung nicht von der Bebauungsplanänderung abrücken will? Soll das nur eine Alibiveranstaltung werden, bei der die Pläne der Stadt abgenickt werden sollen? Stellen Sie das bitte klar und schaffen Sie nicht im Vorfeld Tatsachen.

Karin Scharff, Böblingen
























Tannenberg: Bürgerinitiative wartet auf konkrete Antwort

Zum Artikel "Schaugerüst und Dialog mit den Anwohnern" vom 1. Dezember.

In der Gemeinderatssitzung vergangene Woche hat die Amtsleiterin für Städteplanung, Dr. Karmann-Woessner, dem Gemeinderat - und den vielen anwesenden Anwohnern des Tannenbergs - anhand von Folien den Bebauungsplan-Entwurf "Änderung Tannenberg und die Anregungen und Bedenken der betroffenen Anwohner" erläutert. Im Rahmen der Präsentation hat Dr. Karmann-Woessner angekündigt, zu dem sehr umstrittenen Thema der geplanten Umwandlung des vom Bebauungsplan-Entwurf erfassten Baugebietes von einem "reinen Wohngebiet" in ein "allgemeines Wohngebiet" nähere Ausführungen machen zu wollen. Das hat sie dann aber nicht getan, und zwar vermutlich auch bewusst, denn eine Folie hat sie zu diesem Thema offensichtlich nicht gehabt.

Sie hat sich leider nur darauf beschränkt zu sagen, dass sich die Berufe im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert hätten und dem nun auch durch eine Umwidmung des Gebietes Rechnung getragen werden müsse. Etwas konkreter bitte, Frau Dr. Karmann-Woessner! Freiberufler und Gewerbetreibende, die ihren Beruf in ähnlicher Weise ausüben, dürfen schon jetzt in dem reinen Wohngebiet tätig sein.

Wir Tannenberger würden nun gerne von Ihnen wissen, an welche gewerbliche Tätigkeiten Sie denn hier konkret denken, die hier noch darüber hinaus ausgeübt werden dürfen.

Stefan Juelich, Böblingen
Bürgerinitiative Tannenberg
Unser Stadtoberhaupt und moderne Büroarbeitsplätze

Zum Artikel: "Schaugerüst und Dialog mit den Anwohnern" vom 1. Dezember.

Zum Thema Bebauungplanänderung auf dem Tannenberg entnehme ich den Medien, dass unser Stadtoberhaupt anlässlich der Bürgerversammlung am 28. November in der Murkenbachhalle mit als Argument zur Änderung des Bebauungsplan geäußert habe, dass derzeit am Tannenberg als reines Wohngebiet nicht einmal Computer-Arbeitsplätze zulässig wären. Neuhochschwäbisch nennt man diese auch "Homeoffice". Als Standort großer, internationaler Firmen gibt es gerade in Böblingen davon sehr viele. Denn, berufliche Ansprechpartner sitzen in Deutschland und der ganzen Welt verteilt und selten im eigenen Bürogebäude.

Ich wohne am Tannenberg und frage mich, ob ich, da ich häufig von zuhause mit dem Computer arbeite, mich unzulässig und damit rechtswidrig verhalte? Muss ich und andere jetzt mit Amtshandlung rechnen?

Ganz ehrlich: Wenn Herrn Lützner zur Begründung einer Bebauungsplanänderung nichts Besseres einfällt, als Lohnsteuerzahler aus der High-Tech-Industrie in die Nähe des Gerucha des unzulässigen Handelns zu rücken, wird mir um den Industriestandort Böblingen bang. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass uns gerade die Weltwirtschaft um die Ohren zu fliegen droht.

Man kann über Bebauungspläne streiten - aber bitte Bürger, die in Wohngebieten im Homeoffice arbeiten, nicht mit so einem "Gschmäckle" titulieren.

Jörg Lanksweirt, Böblingen

Alle Leserbriefe nehmen Bezug auf einen Zeitungsartikel vom 01.12.2011 in der Kreiszeitung Böblinger Bote, mit dem Titel "Schaugerüst und Dialog mit den Anwohnern". In diesem Artikel wird von der Presse unglücklicherweise behauptet: "... Stadt hält im Grundsatz an Bebauungsplanänderung auf den Tannenberg fest - Ortstermin mit Diskussion im Januar". Nun stellt die Stadtverwaltung  im Amtsblatt Nr. 49 vom 09.12.2011 richtig und betont, dass das Verfahren noch ergebnisoffen ist.

Mehr zum Thema unter der Rubrik: Brennpunkt Tannenberg

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Stadtrat Daniela Braun, BöblingenStadtrat Alfred Lebsanft hat Recht, sagt Stadtratskollegin Daniela Braun ! (03.12.2011)

Die Anwohner der Friedrich-List-Straße haben es nicht leicht. Entweder ist in der Straße Stau soweit das Auge reicht oder die KFZ „heizen“ vor allem nachts mit teilweise mehr als 50 km/h durch die Liststraße. Lärmbelästigung und Abgasgestank sind die negativen Folgen für die Liststräß’ler. Stadtrat Alfred Lebsanft sucht deshalb Unterstützung beim Gemeinderat und der Stadtverwaltung. Dazu ein Leserbrief von Alfred Lebsanft in der Keiszeitung Böblinger Bote vom Samstag, dem 3. Dezember zum Thema Verkehrsbelastung in der Liststraße:

Mit Tempo 30 - Lärmschutz in der Friedrich-List-Straße

Ob Baubürgermeisterin Christine Kraayvanger uns Böblinger Stadträten mit dem Artikel im Amtsblatt vom 25. November den "Schwarzen Peter" für die seit Jahren nicht gelösten Probleme in der Liststraße zuspielen wollte, weiß ich nicht. Sicher bin ich mir aber, dass die im Artikel erwähnte Gremienvorlage, die vom Gemeinderat (wie die KRZ berichtete) zurecht abgelehnt wurde, eine Alibi-Vorlage gewesen sein könnte, damit man seitens des Baudezernates hernach behaupten kann, man hätte ja alles versucht aber, der Gemeinderat wollte ja nicht. Diese Vorlage war viel zu durchsichtig und wenig durchdacht. Deshalb war der Beschlussvorschlag der Baubürgermeisterin an den Gemeinderat schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Auch ich habe dagegen gestimmt, als Stadtrat der Freien Wähler und als betroffener Anwohner in der Liststraße. Es blieb mir einfach nichts anderes übrig, denn es ist dem Steuerzahler nicht zu vermitteln, weshalb circa 100 000 Euro ausgegeben werden sollen, für etwas, von dem die Stadtverwaltung selbst anzweifelt, dass es funktionieren könnte. Dies gilt insbesondere auch deshalb, weil Navi-Systeme in den Pkw - zumindest derzeit - allen Verkehr über die Liststraße navigieren. Zudem wurde von Seite des Baudezernates mitgeteilt, dass das Bauvorhaben sehr komplex und wenig nachhaltig wäre, da die Bundesrepublik Deutschland, das Land Baden-Württemberg und der Landkreis in den nächsten Jahren eine ganz andere Erschließung des Autobahnzubringers planen würden, womit die im Antrag an den Gemeinderat vorgeschlagene Lösung des Baudezernates hinfällig wäre. Anders als die Stadtverwaltung Böblingen, sehe ich jedoch durchaus Möglichkeiten, auf der politischen Ebene etwas zu erreichen. Man muss nur wollen und politisch aktiv werden. Dies scheint die Stadtverwaltung nicht zu wollen! Da sie anscheinend nicht will und nichts tut, und weil Regierungspräsident Johannes Schmalzl das Sagen hat, wie es die Stadtverwaltung richtig in ihrem Amtsblattartikel bemerkt, habe ich mich nun direkt an den Regierungspräsidenten gewandt, da man aus meiner Sicht das Problem wesentlich einfacher, effizienter und kostengünstiger lösen kann, als mit dem ungewissen Versuch, den unsere Baubürgermeisterin mit ihrer vom Gemeinderat abgelehnten Vorlage unternommen hat. Mein Brief an Schmalzl ging in Kopie an Landrat Bernhard sowie an Oberbürgermeister Lützner. Ich bat um Unterstützung und wies dabei auf die Leonberger Lösung mit Tempo 30 in den Durchgangsstraßen der Teilorte Warmbronn, Gebersheim und Höfingen hin. Diese Lösung ist zwar nicht ohne das Regierungspräsidium zu machen - aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Ich bin gespannt, wie die Stadtverwaltung diesen Ball aufgreifen wird und ob sie uns Anwohner in der Liststraße endlich unterstützen wird. Unter dem Gleichbehandlungsgrundsatz könnte die Leonberger Lösung auch in der Liststraße ein Erfolg werden.

Stadtrat Alfred Lebsanft, Böblingen

Mehr zum Thema "Verkehrsbelastung in der Lisstraße" finden Sie unter der Rubrik: Brennpunkt Liststraße

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© Daniela Braun

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